Investitionsbetrug: Immer höhere Verluste im zweiten Halbjahr 2025

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Aktualisiert am 30.01.2026
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Investment fraud

Die FSMA hat kürzlich die Zahlen zum Investitionsbetrug für das zweite Halbjahr 2025 veröffentlicht. Diese bestätigen einen besorgniserregenden Trend, sowohl hinsichtlich der Höhe der finanziellen Verluste als auch hinsichtlich der Entstehung neuer Vorgehensweisen.

In diesem Zeitraum gingen über 10,5 Millionen Euro durch betrügerische Handelsplattformen verloren, die hauptsächlich mit angeblichen Investitionen in Kryptowährungen in Verbindung standen. Diese Fälle machen erneut fast die Hälfte der bei der FSMA eingegangenen Betrugsmeldungen aus.

Darüber hinaus hat sich ein neues Betrugsphänomen stark ausgebreitet: sogenannte „exklusive” Anlageempfehlungen, die über WhatsApp-Gruppen verbreitet werden. Diese Methode hat zahlreiche Opfer gefordert, wobei allein im zweiten Halbjahr Verluste in Höhe von mehr als 9,5 Millionen Euro von Verbrauchern gemeldet wurden.

Diese Zahlen zeigen, wie notwendig die Kampagne „Safeonweb” zum Thema Anlagebetrug war, die vom CCB in Zusammenarbeit mit seinen Partnern ins Leben gerufen wurde. Im Oktober, dem Monat der Kampagne, war ein deutlicher Anstieg der Meldungen über betrügerische Plattformen zu verzeichnen, was auf eine bessere Sensibilisierung der Bürger hindeutet.

Das CCB setzt auch seine Maßnahmen gegen betrügerische Websites über das Belgian Anti-Phishing Shield (BAPS) fort. Seit dem 15. Mai 2025 hat sich die FSMA diesem System angeschlossen, wodurch sie Websites, die als betrügerisch gelten, direkt melden kann. Bürger, die versuchen, auf diese Websites zuzugreifen, werden automatisch auf eine Warnseite weitergeleitet, wodurch das Risiko weiterer Opfer begrenzt wird.